Liebe Eltern, liebe Teilnehmende und Mitarbeitende des Zeltlagers 2026,

zum ersten Mal in der bereits knapp 100-jährigen Geschichte des Zeltlagers der Evang. Gemeindejugend Memmingen waren wir aufgrund der Geschehnisse gezwungen, das Lager am Sonntagabend den 09.08. vorzeitig zu beenden.

An dieser Stelle danke ich Ihnen von Herzen für die gute Kooperation, die Hilfe und Spontanität der Abholungen und vor allem für Ihr großes Verständnis, das Sie uns entgegengebracht haben.

Es war für alle von uns eine (hoffentlich auch für die Zukunft) einmalige Situation, die wir als Gemeinschaft sehr gut gemeistert haben.

Danke Ihnen allen dafür!

Seit dem gestrigen Donnerstag ist nun auch das Lager abgebaut und die restliche Mitarbeiter-Mannschaft wohlbehalten in Memmingen angekommen.

Das Lager 2026 in Christertshofen ist also nun offiziell beendet.

Im Laufe der Woche erhielten wir auch die Gewissheit, dass sich das Noro-Virus in unserem Zeltlager verbreitet hat. In diesem Falle war es umso richtiger das Lager abzubrechen, um eine weitere rasante Ausbreitung zu unterbinden. Es wäre nicht möglich gewesen, die Kinder und Jugendlichen weiter ausreichend und verantwortungsvoll zu versorgen.

Folgende Dinge möchte ich Ihnen nun noch auf den Weg geben:

- Fundsachen: der rasche Abbruch des Lagers sorgte dafür, dass sehr viele Fundsachen übriggeblieben sind. Diese können im Jugendraum des Alten-Gemeindehauses Pfaffengasse 8, 87700 Memmingen zu den Öffnungszeiten des Kirchengemeindeamtes abgeholt werden (Mo.-Do. 9-12 Uhr und 14-16 Uhr, Freitag 9-13 Uhr)
- Gleichzeitig können Fundsachen von Ihnen (Dinge, die Ihnen nicht gehören) dort auch abgegeben werden
- Die Frist zur Abholung oder Abgabe der Fundsachen ist die Woche des Schulstartes, Stichtag Freitag,18.09.2026
- Bis dahin nicht abgeholte Fundsachen werden entsorgt bzw. recyclet!
- Seit Sonntag haben wir die Annahme von Paketen und Briefen bei der Deutschen Post verweigert. Das bedeutet, dass bei der Angabe des Absenders das Paket bzw. der Brief automatisch zurückgeschickt wird. àSehen Sie es uns nach, dass wir es nicht leisten können, hunderte Pakete und Briefe einzeln aufzuteilen oder auszufahren.

Danke für Ihre Mühen!

Jetzt gilt es den Blick nach vorne zu richten und mit voller Kraft und neuem Elan das Zeltlager 2027 zu planen, vorzubereiten und uns darauf zu freuen!

Wir hoffen, dass Sie nächstes Jahr wieder dabei sind und Ihr Kind zum Zeltlager anmelden. Am 01. April 2027 geht es wieder los!

In großer Dankbarkeit für das vergangene und großer Vorfreude auf das kommende Lager grüßt Sie ganz herzlich,

stellvertretend für alle ehrenamtlichen Mitarbeitenden

Christof Spitz

- Zeltlagerleiter -

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„Alles hat seine Zeit und ein jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.“ Diese

Worte hat mein Vater oft zu uns gesagt, wenn etwas zu Ende ging — beispielsweise das

Zeltlager.

Der Spruch steht im Prediger 3 der Bibel und passt besonders gut zu unserem

diesjährigen Lager, das wir leider frühzeitig beenden mussten.

Im Prediger 3 heißt es aber auch unter anderem „Es gibt eine Zeit zum Weinen / und

eine Zeit zum Lachen, / eine Zeit für die Klage / und eine Zeit für den Tanz; eine Zeit zum

Umarmen / und eine Zeit, die Umarmung zu lösen,

eine Zeit zum Schweigen / und eine Zeit zum Reden, eine Zeit zum Lieben…“

Unsere sieben gemeinsamen Tage waren voller Lachen, Freudentränen, Tanzen beim

Zeltkarus, ruhige Momente in der Stunde der Bruderschaft, tiefgründige Gespräche in

den Andachtsgruppen und Umarmungen — sei es zwischen Familienmitgliedern,

Freundinnen und Freunden oder Paaren. Das Zeltlager in Christertshofen hatte alles, was

ein gutes Lager braucht — nur zu wenig Zeit.

Denn Zeit, das ist eben nichts, was wir ohne Ende geschenkt kriegen — und doch gehen

wir viel zu oft davon aus. „Das machen wir irgendwann mal“ — wie oft hört man das oder

sagt es selbst zu seinen Lieben?

In einem meiner liebsten Lieder steht die Zeile „Irgendwann ist Wohlfühlmist und graue

Theorie — irgendwann ist immer nur ein anderes Wort für nie.“

Die Gefahr, dass wir uns irgendwann mal wieder sehen, besteht für uns Gott sei Dank

nicht: Am 2. August 2027, etwa gegen 21.30 Uhr werden wir das nächste Mal die Fahne

hissen — wo, das wissen wir noch nicht, fest steht aber, dass wir uns jetzt schon auf alle

neuen und alten Gesichter freuen. Bis dahin: Mutig voran!

 

Danke an unseren Lagerleiter Christof, der diese Herausforderung wie so Vieles mit guter Laune und einem allzeit offenen Ohr gemeistert hat!
Danke an alle, die bis hierhin mitgelesen und unseren Blog verfolgt haben! Bis zum nächsten Jahr!

Leonie 

 

Der Abbau 2026 zeigte wieder einmal, was die Gemeindejugend Memmingen so besonders macht: Obwohl das Abbauteam deutlich dezimiert war, schafften es unsere verbliebenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur, das Zeltlager von Montag bis Mittwochabend abzubauen, sondern trotz allem die gute Laune hoch zu halten. Besonderer Dank gilt hier vor allem unseren Aufbauleitern Basti und Sven, aber auch allen, die tatkräftig mitgeholfen haben. 

Donnerstagvormittag konnten wir dann unser Material in Memmingen abladen und mit einem improvisierten Lagerschluss erhielten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch ihre Lagerlosung. Und die haben wir meiner Meinung nach dieses Jahr besonders gelebt: „Lass ab vom Bösen und tue Gutes; suche den Frieden und jage ihm nach.“ Bei all den Herausforderungen war unsere Gemeinschaft trotz allem frei von Konflikten und jeder, der etwas Gutes beitragen konnte, tat dies auch. 

Und die beste Nachricht zum Schluss: Unser Pfannendeckel ist wieder da! Ende gut, alles gut. 

Leider zu kurz war er, unser Elternsonntag 2026 (dazu später mehr). Der Gottesdienst am Vormittag konnte aber zumindest stattfinden und auch hier zog sich das Motto „100 Jahre Gemeindejugend“ durch. Unser Lagerpfarrer Herbert Wassermann und einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellten vor, was Zeltlager für uns bedeutet. Ihre Gedanken dazu konnten alle Kinder, aber auch alle, die mitarbeiten, bereits in den Tagen zuvor auf einer großen Holztafel notieren. „Wespen“, „Spaß mit Freunden“, „die tollste Zeit im Jahr“, aber auch „gemeinsamer Glaube“ waren unter anderem die Antworten. 

Vielen Dank an Herbert Wassermann für den schönen Gottesdienst! 
Unser wunderbares Nachmittagsprogramm musste dann leider ausfallen und am Abend stand fest: Unser Zeltlager findet an diesem Tag ein Ende, alle Kinder müssen heim. 

Ein neuer Tag, erneut viel Sonne! Den Samstagvormittag verbrachten trotzdem einige Kinder beim Sporteln, denn schließlich geht es um die Turniertitel!

Andere genossen den Vormittag im Schatten, spielten Gitarre oder lasen, bis es mittags eines der beliebtesten Gerichte gab: Spaghetti Bolognese (mit Fleisch oder als Veggie-Variante). Grüner Salat durfte dazu auch nicht fehlen. 

Nachmittags ging es dann an die Vorbereitung für den Elternsonntag: Die Kinder bastelten, tanzen und studierten kleine Sketche ein. 

Der Abend stand dann im Zeichen der Generalprobe. Wir spielten die 100-jährige Geschichte unserer Gemeindejugend nach: von Rockern aus den 50er-Jahren über 80er-Aerobic bis hin zu den Skatern der 2000er-Jahre war alles dabei. 

Besonders schön an diesem Abend: der Sternenhimmel. 

   

Losung für den 15.08.2026:  

Kommt, lasst uns anbeten und knien und niederfallen vor dem HERRN, der uns gemacht hat.
Psalm 95,6

Der Samariter fiel nieder auf sein Angesicht zu Jesu Füßen und dankte ihm.
Lukas 17,16